Ich befinde mich ja grade in meiner persönlichen Urlaubsvorbereitung und versuche jetzt noch ein paar Wochen das Maximum herauszuholen. Dafür habe ich eine Lowcarb Ernährung gewählt, hier seht ihr mal einen idealen Tag.

Also an sich HASSE ich Lowcarb, manchmal muss es aber dennoch sein, da ich finde, dass man dadurch am schnellsten sichtbare Resultate erzielt. Und da ich nicht mehr viel Zeit habe, muss ich nun in den sauren Apfel beißen (tatsächlich würde ich liebend gerne in einen Apfel beißen… ist nur grade nicht erlaubt 🙁 )

Während einer Lowcarbphase sind die Kohlenhydrate auf ein Minimum reduziert (ich versuche 60g nicht zu überschreiten). Deshalb muss man logischerweise die Fett- und Eiweißaufnahme nach oben setzen. Was ich allerdings immer ziemlichen Schmarrn finde, ist, sich alles Mögliche reinzuhauen egal wie fettig es ist bzw. wie schlecht die Fette sind, nur weil es eben Lowcarb ist.
Deshalb werde ich während der Zeit weder Berge von Mettwurst oder Bacon verzehren, noch wird Sahne und Butter in Strömen fließen. Ich achte trotzdem auf meine Kalorienbilanz und versuche gesunde Fette moderat einzusetzen.

Wie sieht so ein Lowcarb Tag nun aus?
Ich persönlich brauche nicht unbedingt ein Frühstück. Klar ist es schön, den Tag mit einem Nutella Brötchen zu beginnen, das wäre aktuell aber eh nicht drin. Von daher ist das Frühstück die Mahlzeit, auf die ich am ehesten verzichten kann. Das war schon als Kind so, dass ich ohne was zu essen in die Schule bin. Meiner Meinung nach, brauche ich früh nicht zwingend was, um leistungsfähig zu sein.

Mittags sieht mein Teller oft so aus:Gemüsesticks mit Kräuterquark

2 Eier
viel Gemüse (wie Gurken, Tomaten usw.)
100g Kräuterquark (light)
ca. (je nach Art/Menge des Gemüses) 337 kcal, 13,8g Fett, 20,9g KH, 28,3g Eiweiß

 

So komisch sich das jetzt anhören mag… auch beim Gemüse muss man „aufpassen“. Relativ viele Kohlenhydrate haben zum Beispiel Karotten (6g/100) und Paprika (6g/100). Gurke (1,8g/100g), Radieschen (2,1g/100) und Tomaten (2,6g/100g) sind da die bessere Wahl.

Als Zwischengang (z.B. vor dem Training) gibt es:
Zwischenmahlzeit

250g Magerquark
250g Alpro Soja Joghurt
100g Papaya
305 kcal, 7,8g Fett, 15,8g KH, 39,3g Eiweiß

 

Bei Lowcarb kann man leider nur wenig Obst essen, da das durch den Fruchtzucker auch recht viele Kohlenhydrate hat. Manchmal habe ich aber doch Lust drauf bzw. sehe es einfach nicht ein komplett drauf zu verzichten. Dann nehme ich Papaya oder Beeren. Banane ist zum Beispiel keine gute Alternative. Falls ihr den Alpro Mandel Joghurt noch nicht kennt, unbedingt probieren! Ich liebe den, weil er zusammen mit ein bisschen Süßstoff fast so schmeckt wie Marzipan 🙂 .

 

Abendessen

Wiener mit Gurkensalat

1 Paar Wienerle (Ich weiß, ich weiß, grad hab ich noch ganz klugscheisserisch von schlechten Fetten gefaselt…), dazu ordentlich Senf
Salat als Beilage, in dem Fall hier Gurkensalat mit etwas Kochsahne, Essig, Salz und Pfeffer
ca. 371 kcal, 30g Fett, 7,4g KH, 17,9g Eiweiß

Bei mir ist es immer so, dass ich den ganzen Tag nichts essen könnte. Dafür kommt der Hunger abends dann geballt zurück. Deshalb hebe ich mir immer noch ein paar Kalorien für die späteren Stunden auf – und die brauche ich auch meistens ;).
Dann trinke ich vor dem Schlafen z.B. noch einen Eiweißshake mit 50g Whey, nochmal Magerquark oder wieder meinen geliebten Alpro Mandeljoghurt.
50g Whey mit Soja Milch & Flav Drops (ich nehme meistens die Sorte „weiße Schokolade“ von Myprotein )
286 kcal 7,4g Fett, 7,5g KH, 47g Eiweiß

So das war ein beispielhafter Tag während meiner Lowcarb Zeit. Insgesamt komme ich also auf ungefähr: 1300 Kalorien, 60g Fett, 52g Kohlenhydrate und 132g Eiweiß.

Es ist wirklich nichts Besonderes dabei, ich kenne sogar Menschen die würden behaupten, das „ist doch kein Leben“… aber naja, was soll man machen?Eiweiß Shake
Ich bin wie gesagt selbst nicht unbedingt der Lowcarb Freund schlechthin, aber da die Zeit relativ absehbar ist, werde ich es durchziehen und hoffe auf Erfolg der mindestens dem Maß des Verzichts entspricht 😉 .

In meinem letzten Beitrag habe ich es schon angedeutet, ich werde versuchen über die Wintermonate noch einige Muskel aufzubauen. Dafür ist natürlich ein wenig Kalorienüberschuss notwendig und auch an Kohlenhydraten wird dann nicht mehr gespart. Deshalb werde ich die kurze Zeit jetzt noch durchziehen, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Winter naht!