Die fette Henne – Pilzpfanne mit Speck und Schmand

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Leute, die Pilzzeit ist da 🙂 . Wenn es langsam herbstlich wird und ein paar mal geregnet hat, sprießen die verschiedensten Pilzarten aus dem Waldboden. Steinpilze und Pfifferlinge kennt ja jeder, heute gibts mal „fette Henne“.

Wie manche von euch vielleicht wissen, bin ich ein kleines Waldkind. Früher bin ich oft mit zum Pilzesuchen gegangen. Das war das Größte, wenn man eine gute Stelle gefunden hat und sich dort sein Abendessen sammeln konnte. Die Beute gab es dann frisch aus der Pfanne – manchmal noch ein, zwei Eier drübergeschlagen – mehr brauchte es nicht.

Einen Pilz, den ich schon früher zu schätzen gelernt habe ist die krause Glucke oder auch fette Henne genannt. An sich ist die fette Henne eigentlich ein Parasit, dafür aber recht lecker :D.

Als mein Vater mir dann letztens ein Prachtexpemplar mitgebracht hatte, wollte ich euch das unbedingt mal zeigen. Ich meine, einfacher und günstiger kann man sich kaum ernähren. Man bedient sich einfach aus der Natur. Beim Pilzesammeln muss man aber etwas achtsam sein, Simon von Waldbret hat hier eine gute Anleitung.

Ich gebe zu der Pilz sieht auf den ersten Blick etwas befremdlich aus, fast wie ein Schwamm…und das soll man jetzt essen??

Krause Glucke oder Fette Henne

Schön wärs :D…denn, bevor es ans essen geht, muss man den Pilz erstmal gründlich waschen. Die krause Struktur des Pilzes lädt diverse Waldbewohner ein, sich darin zurückzuziehen und auch Erde, kleine Nadeln und Blätter lagern sich darin ab. Aber nach ein paar Minuten unter fließendem Wasser, ist die krause Glucke blitzeblank und kann weiter verarbeitet werden.

Zuerst habe ich dann etwas Zwiebel und mageren Katenschinken in der Pfanne angebraten. Dann den Pilz dazu und etwa 10 Minuten gut braten. Aus dem Pilz tritt viel Wasser aus, wenn das verdunstet ist, ist auch der Pilz fertig. Dann noch etwas frisch gehackte Petersilie untermischen und noch ein paar Kleckser Schmand drüber – fertig :).

Und schaut mal, das sieht jetzt doch wirklich lecker aus. Da bekommt man doch direkt Lust, raus in den Wald zu gehen und Pilze zu sammeln, oder nicht?

Pilzpfanne Fette Henne

Ich konnte keine genauen Angaben über den Nährwert von krauser Glucke finden. Pilze sind aber generell sehr kalorienarm und daher perfekt für die Diät.

Das Gericht passt richtig gut zu den gemütlichen Herbstabenden, die jetzt so langsam Einzug halten.
Dazu passt auch sehr gut geröstetes Bauernbrot – hach, ich kriege schon wieder Hunger.

Schönen Feiertag euch allen!

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