Vielleicht haben es einige von euch ja mitbekommen – Anfang des Jahres stand bei mir eine größere OP an und da mich das schon sehr beschäftigt hat bzw. auch für viele von euch interessant sein kann, schreibe ich heute mal einen ausführlichen Beitrag zum Thema Bauchspiegelung (vor allem in Verbindung mit Endometriose). Das Thema wird nicht unbedingt schön, aber ehrlich und vielleicht hilfreich für die ein oder andere. Ich spreche einfach über meine Erfahrung mit Endometriose, zeige euch Bilder, spreche über meine aktuelle Ernährung und gebe ein kleines Fitness Update.

Endometriose? Was ist das überhaupt, wie ist das Krankheitsbild & Symptome?

Ich bin ja kein Arzt und ich habe in dem Beitrag auch überhaut nicht den Anspruch alles medizinisch korrekt zu beschreiben..es geht einfach um meine ganz persönliche Erfahrung mit Endometriose. Deswegen werde ich hier einfach mal die Definition von Endometriose von (Shame on me,aber die war am verständlichsten) Wikipedia kopieren. Ich denke die Betroffenen kennen sich aus, alle die es darüber hinais interessiert können sich ja auch mal durchgooglen.

Endometriose ist eine häufige, gutartige oft schmerzhafte chronische Erkrankung von Frauen, bei welcher der Gebärmutterschleimhaut (dem Endometrium) ähnliches Gewebe außerhalb der  Gebärmutterhöle (ektop) vorkommt. Wie die normale Gebärmutterschlimhaut verändert sich auch das Endometriosegewebe während des Menstruationszyklus und kann Gewebeblutungen, Narbenbildung und Schmerzen bewirken.

Bauchspiegelung – was wird da gemacht?

Als ich zum ersten Mal damit konfrontiert wurde, dass ich eine Bauchspiegelung machen lassen muss, war ich erstmal schockiert. Mir war bis Dato gar nicht bewusst, dass es sich dabei um eine richtige Operation mit echten Schnitten handelt. Es werden 3 Schnitte gemacht, der eine geht durch den Bauchnabel (wo dann die Kamera eingeführt wird) und die zwei anderen sind in der Bikini-Zone (ca. 3-5mm groß). Auch wenn meine Frauenärztin und viele andere immer wieder bekräftigen, dass man die Narben später „kaum“ sehen würde…natürlich habe ich auch gegoogled und ich kenne auch einige die sich schon mal einer Bauchspiegelung unterzogen haben. Das war für mich ehrlich gesagt aber in keinem Fall akzeptabel. Ich liebe meinen Bauch und die Vorstellung, dass dort immer Narben zu sehen sein werden war für mich wirklich unerträglich (egal wie sich das jetzt anhört..ich bin einfach nur ehrlich).
Aber was sollte ich machen, der Verdacht auf Endometriose bestand und die Bauchspiegelung ist eben das einzige Verfahren um die Krankheit sicher festzustellen oder ausschließen zu können. Ich wollte mir einfach in ein paar Jahren nicht vorhalten, dass ich die OP vielleicht nicht gemacht hatte, als es noch rechtzeitig war und ich dann am Ende mit dem Problem „unerfülltem Kinderwunsch“ dastehe oder evtl. noch schlimmere Dinge passieren. Also musste ich über meine Eitelkeit hinwegsehen und habe mich für eine OP entschieden.

Wie schlimm sind die Narben und wie habe ich sie Narben behandelt?

Nach der Operation war ich erstmal vollkommen benebelt, trotzdem war das erste was ich gemacht habe (nachdem ich wusste, dass alles gut verlaufen ist) die Decke hochzuheben und einen Blick auf meinen Bauch zu werfen. Klar, es war alles voller Pflaster und Jod, aber ich konnte erkennen, dass es nicht soo schlimm ist. Das hat mir vorerst gereicht und ich bin dann wieder eingeduselt :D. Trotzdem war ich etwas schockiert, dass ich statt der vorhergesagten 3 Wunden auf einmal noch eine vierte hatte! Ich wusste nicht, dass über dem Schambein noch ein Katheter gelegt wird und vielleicht ist das auch nicht bei jeder so – allerdings ist das jetzt tatsächlich die, die man am meisten sieht :P.
Der Moment, als die großen Pflaster zum ersten Mal abkamen war noch sehr spannend, aber hat mich dann noch weiter beruhigt. Es sah zwar alles noch recht wild aus – z.B. die Fäden aus dem Bauchnabel – aber ich konnte abschätzen, dass es OK sein würde.

Schaut auch gerne mein Video dazu, da spreche ich nochmal über alles

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Nach ca. einer Woche habe ich die kleinen Pflaster auf den Wunden abgemacht – da müsst ihr ganz vorsichtig sein. Bei mir war es nämlich so, dass das Pflaster ohne so einen Watteschutz auf meinen Schnitten geklebt war. Deswegen musste ich extrem aufpassen, dass das Grind nicht mit dem Kleber angezogen wird. Hat aber ganz gut geklappt. Ab da habe ich mir dann immer ganz normale Pflaster draufgeklebt, ganz locker sodass auch gut Luft hin kam. Das Pflaster vom Bauchnabel habe ich abgemacht aber dann auch wieder eines drüber geklebt, weil die Fäden immer an meinem Oberteil hängen geblieben sind und das sehr gestochen hat.

Die 2 kleinen Schnitte in der Bikini Zone sind gar nicht genäht worden, nur der im Bauchnabel. Da wurden zwar selbstauflösende Fäden benutzt ich habe aber durch etwas Recherche rausgefunden, dass man die besser auch zieht, da sie sonst evtl. verwachsen können. Ich habe versucht das beim Frauenarzt machen zu lassen, was erstens sehr unangenehm war (ich hasse es, wenn jemand meinen Bauchnabel berührt) und zweitens hat es nicht geklappt. Im Nachhinein würde ich es dort nicht mehr machen alssen, sondern lieber selbst. Ich habe dann immer mal wieder versucht mit einer Pinzette dran zu ziehen und irgendwann haben sie sich ganz leicht rausziehen lassen.

Cremes oder Narbengele habe ich überhaupt keine benutzt, das war auch die Empfehlung der Ärzte. Ich habe mich ansonsten ca. 3 Wochen nicht gebadet und bin auch niicht in Schwimmbad, Saune o.Ä. – also alles was die Grinde hätte aufweichen können habe ich einfach gelassen. Jetzt würde ich es noch vermeiden in die Sonne zu gehen oder ins Solarium bzw. die Narben ggf. bedecken oder dick mit Sonnencreme eincremen.

Narben bei der Bauchspiegelung – So sieht mein Bauch jetzt aus

So das war was mich – zumindest vorher – am meisten interessiert hat: Wie wird mein Bauch nachher aussehen? Ich habe hier zwei Bilder für euch, einmal kurz nach der OP (ich schätze eine Woche, nachdem ich die Pflaster zum ersten Mal abgemacht habe) und ein aktuelles Bild (ca. 10 Wochen nach der OP). Man sieht, dass die Heilung noch immer nicht ganz abgeschlossen ist, also es wird noch etwas dauern bis die Narben komplett verblassen und ggf. werde ich hier noch ein Bild nach 6 Monaten ergänze, wenn es soweit ist.

Erfahrungen mit Endometriose – wo war ich in Behandlung

Meine Frauenärztin hat mir von Beginn an einen Arzt empfohlen und war Dr. Renner und da der in der Zwischenzeit von Erlangen nach Böblingen gewechselt ist, musste ich eben dort hin. Ganz ehrlich, es war mir wirklich egal wie weit das weg war – ich wollte auf jedem Fall zu der für mich besten Option. Ich war zwar vorher auch in Erlangen, dort habe ich auch mit einer Ärztin gesprochen. Allerdings hätte sie mich am Ende gar nicht operiert und irgendwie wollte ich den Arzt vorher schon mal sehen, der am Ende alles in der Hand hat. Also bin ich für ein Beratungsgespräch zu Herrn Renner gefahren, der hat mir auch zu der OP geraten und dann habe ich sie dort auch direkt vereinbart. Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass es richtig ist dort hinzugehen und das rate ich euch auch, wenn sowas ansteht. Klar wäre es wesentlich bequemer gewesen in ein näheres KH zu gehen, aber was sind schon ein paar Stunden Fahrt, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Außerdem sieht der Doktor ganz gut aus, was natürlich auch ein Pluspunkt ist 😛
Ich kann über Böblingen wirklich nichts schlechtes sagen, ich hatte ein 2er Zimmer (für die Nachbarin kann das KH ja nichts 😉 ) und die Schwestern waren wirklich alle toll und hilfsbereit.

Schaut mal auf meinen Instagram Account – in der Highlight Story „Endo“ ist der ganze Aufenthalt dokumentiert:

Mein Instagram Account

Falls bei euch der Verdacht auf Endometriose besteht, kann ich nur raten direkt in ein spezialisiertes Krankenhaus/Zentrum zu gehen. Es kommt wohl nämlich öfter vor, dass die Bauchspiegelung in „normalen“ Krankenhäusern gemacht wird, die Endometriose dann zwar festgestellt, aber nicht komplett entfernt werden kann, weil die Expertise fehlt. Soll heißen, dass man sich derselben OP schlimmstenfalls dann zweimal unterziehen muss.

Endometriose OP stationär oder ambulant?

Es scheint tatsächlich in manchen Krankenhäusern (oder auch Bundesländern?) so zu sein, dass man die Operation auch ambulant machen kann. Das heißt, dass man danach wieder nach Hause geht. Das ist für mich völlig unverständlich, ich hätte nirgendwohin gehen können. Außerdem hatte ich auch große Schmerzen und hab auch am zweiten Tag noch starke Medikamente per Infusion bekommen, was zu Hause ja nicht möglich ist. Bei mir war es so, dass ich auch einen Tag vor der OP schon „angereist“ bin und die Nacht im Krankenhaus verbracht habe. Ich hatte dann z.B. auch gewisse Vorgespräche usw. das fand ich schon entspannter, als würde das alles kurz vor der OP passieren. Ich bin wahrscheinlich genauso ungern wie jeder andere Mensch im Krankenhaus, aber ich empfehle hier einen stationären Aufenthalt.

Krankenhaus Bauchspiegelung - Erfahrung mit Endometriose

Schmerzen – Bauchspiegelung & Endometriose OP

Das kann ich ebenfalls wieder nur gebündelt beantworten. Ich denke eine Bauchspiegelung alleine ist nicht so tragisch. Bei mir wurde sehr lange und sehr viel operiert und eine OP im Bauchraum ist nicht zu unterschätzen. Die Schmerzen waren stark, aber erträglich. Das erste Mal aufstehen war eine Qual, Lachen tut weh, sich Umdrehen ist ein Ding der Unmöglichkeit, aber ab dann ging es bergauf. Natürlich muss man zu Beginn starke Schmerzmittel nehmen, aber nach einer Woche habe ich nicht einmal mehr die Ibuprofen gebraucht. Ich glaube für uns Frauen ist das (fast) ein Kinderspiel.

Endometriose OP – Arbeitsunfähigkeit -wie lange war ich krank?

Das Krankenhaus hatte mich zunächst für 2 Wochen krank geschrieben. Als ich dann nochmal zu meiner Frauenärztin bin, hat sie gemeint dass ich auf jeden Fall noch länger zu Hause bleiben muss. Insgesamt war ich für 6 Wochen arbeitsunfähig. Die Zeit habe ich auch gebraucht, immer wenn ich zu lange gesessen bin, hatte ich Schmerzen. Es hat sich irgendwie so angefühlt, als könnte die Energie nicht richtig fließen. Außerdem musste ich fast jeden Nachmittag schlafen, ich nach einem kurzen Spaziergang o.Ä. einfach fix und fertig. In der ersten Woche, als ich wieder gearbeitet habe ging es mir auch noch nicht 100% gut, dass muss ich schon so sagen. Vielleicht hätte es nicht geschadet noch 1-2 Wochen zu Hause zu bleiben, aber mittlerweile geht es wieder ganz ok.

Packliste fürs Krankenhaus – das braucht ihr für die Endometriose OP

Da ich ja relativ weit weg im Krankenhaus war und mir auch niemand mal schnell was bringen konnte, würde ich mir jetzt im Nachhinein manche Dinge vielleicht doch mitnehmen (und andere daheim lassen). Deswegen hier meine ultimative Packliste für den Krankenhausaufenthalt. Natürlich liste ich selbstverständliche Dinge wie Zahnbürste usw. nicht extra auf 😉

Obst (frisches Obst & Gemüse war Mangelware bei mir im KH)
Cola Zero (gab nur Wasser und Tee)
Snacks
Jogging Hose & Hoodie (irgendwie hätte ich es extrem seltsam gefunden mich im Schlafanzug da reinzulegen, abgesehen davon habe ich gar keinen)
bequeme Unterwäsche (auf keinen Fall zu eng und es darf nichts einschneiden)
evtl. Sport-BH (is bequemer auf Dauer)
Haussschuhe / Flip Flops/ Adiletten
Ohrenstöpsel (gibt`s im Schwesternzimmer aber auch)
Notebook & Kopfhörer (unbedingt vorher Netflix/Amazon Prime Mitgliedschaft holen
Ladegerät fürs Handy
Supplements (Vitamin C, Magnesium, Omega 3 – Im Krankenhaus gab es zB nicht mal Vitamin C)

Makeup…lasst es zu Hause bzw. nehmt echt nur die Basics mit :D.  und man braucht auch keine Haarkuren, Haarspray oder sonstiges. Glaubt es mir 😀

Packliste fürs Krankenhaus - Endometriose Bauchspiegelung

Erfahrungen mit Endometriose – wie war der Befund und wie geht es mir heute

Wie war denn nun mein Befund nach der Bauchspiegelung eigentlich? Bei mir wurde relativ ausgeprägt Endometriose gefunden und es konnte zum Glück alles restlos entfernt werden. Ich habe mir natürlich vorher alle Horrorszenarien ausgemalt (Eileiter entfernt, Teile vom Darm entfernt oder was eben sonst noch alles passieren kann). Gott sei Dank war nichts dergleichen der Fall – ich bin quasi voll funktionsfähig in jeglicher Hinsicht 😉 . Klar muss man mit dem Befund erstmal klar kommen, immerhin ist es ja eine Krankheit die immer wieder kommen kann und es auch kein Heilmittel gibt. Allerdings muss ich sagen, dass ich beim Einlesen wirklich ausnahmslos von extremen Schmerzen gehört habe, das hatte ich zum Glück zu keinem Zeitpunkt. Mit ging es auch vor der OP nicht annähernd so schlecht wie manche Mädels beschreiben und auch jetzt habe ich eigentlich keine Beschwerden, bis auf dass die OP noch nicht komplett abgeklungen ist.

Behandlung bei Endometriose – Gestagen Pille

Mir wurde gesagt, dass die einzige Behandlungsmöglichkeit bzw. Möglichkeit zum zu verhindern, dass die Krankheit zurückkommt eine Gestagen Pille ist. Seit ca. 8 Wochen nehme ich die Visanne Pille. Ich musste mich erstmal umstellen, jeden Tag eine Pille einzunehmen und dann auch noch penibel genau zur gleichen Uhrzeit. Das ist bei Gestagen Pillen nämlich sehr wichtig, da sie niedrig dosiert ist. Bisher komme ich gut damit klar und habe keine der von vielen beschriebenen Nebenwirkungen.

Verhütungsmittel – was würde ich heute anders machen?

Jetzt muss ich dennoch kurz darauf eingehen. Klar ist man im Nachhinein immer schlauer…aber es kann sein, dass kam die Endometriose überhaupt erst durch den Nuva Ring bzw. durch östrogenhaltige Verhütungsmittel entstanden ist. Man weiß nicht genau, wie die Krankheit entsteht. Wahrscheinlich aber irgendwie durch ein hormonelles Ungleichgewicht. Dass die Pille und Konsorten nicht das Gelbe vom Ei ist, ist ja mittlerweile eigentlich jedem klar. Wenn ich mich heute nochmal zurück beamen könnte, würde ich niemals eine solche Art der Verhütung wählen. Wahrscheinlich würde ich mich heute für eine Spirale entscheiden. Aber gut, nun ist es so und ändern kann ich sowieso nichts. Aber vielleicht will ja einer von euch noch umswitchen 😉 .

Wie ernähre ich mich nach meiner Endometriose OP

Ernährung – das ist ja eh mein großes Thema und deswegen habe ich auch als erstes angefangen mich damit auseinanderzusetzen. Ich kann hier nur davor warnen blind alles zu glauben was man da liest: Man muss vegan werden, man darf kein Gluten mehr essen, tierisches Eiweiß verklebt das Gewebe…
Also ganz ehrlich, was da teilweise für ein Stuss verbreitet wird ist einfach nur dämlich. Und klar verunsichert es Menschen, die in einer solchen Situation sind. Tierisches Eiweiß verklebt kein Gewebe und man muss auch aus Endometriose-Gründen nicht darauf verzichten.
Über das Gluten kann ich nichts sagen, viele Betroffene berichten eine Linderung der Schmerzen durch den Verzicht. Ich esse aber ohnehin nicht unendlich viel Weizenprodukte, deswegen denke ich wie immer, dass die Menge das Gift macht.
Man sollte – wie jeder andere Mensch auch, ob krank oder nicht – auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Viel frisches Gemüse, saisonal und frisch zubereitet, Obst und unverarbeitete Lebensmittel sind der Schlüssel. Vielleicht versuche ich minimal noch mehr grünes Gemüse zu essen, da das einfach viele Nährstoffe liefert.

Zusätzlich habe ich mir Omega3 besorgt (was auch bei gesunden Menschen sehr positive Effekte hat) und nehme ab und an Magnesium ein. Mehr habe ich nicht verändert und damit komme ich gut klar.

Wann konnte ich nach meiner Bauchspiegelung wieder Sport machen?

So, kommen wir zum Sport 🙂 . Ich habe echt 6 Wochen komplett pausiert – irgendwie hat es sich so angefühlt, als bräuchte ich das. Ab und zu bin ich bei meinem Freund mitgegangen und bin dann ne halbe Stunde auf dem Laufband spaziert. Spazieren hat mir sowieso geholfen, irgendwie hat es gut getan den ganzen Kreislauf nicht komplett einschlafen zu lassen.
Aber an Krafttraining war wirklich nicht zu denken. Erst nach den 6 Wochen habe ich dann wieder langsam angefangen und mich rangetastet. Erst bin ich einmal ins Gym und habe da Ganzkörpertraining gemacht (das hat mir dann auch gereicht für die nächsten Tage – Muskelkater des Todes lässt grüßen) und die Woche darauf dann schon zweimal. Aktuell bin ich wieder bei 4 mal Training die Woche, aber ich lasse trotzdem noch manche Übungen weg oder breche ab, wenn sie sich nicht gut anfühlen (Hip Thrusts sind mit zum Beispiel nicht geheuer).
Ich kann euch nur sagen – macht lieber eine Woche mehr Pause als eine Woche zu kurz. Am Ende passiert irgendwas und ihr liegt noch viel länger flach, das bringt ja dann auch nichts.
Und macht euch keine Sorgen, ich habe in der Zeit in der ich nichts gemacht habe auch keine Berge an Muskelmasse verloren (insofern ich die hatte :P), nach ein paar Wochen Training ist alles beim Alten glaubt mir. Zugenommen habe ich insgesamt 2kg. Dazu muss ich aber sagen, dass ich die Ernährung auch echt hab schleifen lassen. Mit etwas Disziplin wäre da sicher gar nichts drauf gekommen ;).

Mein Fazit: Ne Bauchspiegelung und vor allem Endometriose ist scheisse, es nützt aber nichts. Ich versuche positiv zu bleiben und mich nicht selbst zu bemitleiden – das bringt ja leider in den wenigsten Fällen was.

Falls ihr Fragen habt, stellt sie mir gerne in den Kommentaren. Ich weiß am Anfang hat man ganz viele Ungewissheiten, ging mir selber auch so – deswegen ja der Beitrag 🙂

Eure Stef
<3

 

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